Handbuch · 1

Einrichtung

Beim allerersten Start von IllusionDB gibt es zwei Wege, den ersten Administrator-Account anzulegen:

  • Einrichtungsseite nutzen: Ohne weitere Vorgaben starten und im Browser den angezeigten Einrichtungsdialog ausfüllen.
  • Umgebungsvariablen setzen: ADMIN_EMAIL und ADMIN_PASSWORD vor dem Start setzen – IllusionDB legt den Account dann automatisch an (praktisch für Docker und unbeaufsichtigte Installationen).

Die beiden Haken der Einrichtung

Unter Benutzername und Passwort bietet der Einrichtungsdialog zwei Optionen:

Haken Standard Was passiert
Handbuch installieren an Dieses Handbuch erscheint als eigene Datenquelle „Handbuch“ in der Seitenleiste – eine Tabelle je Sprache, jeweils als Wiki-Ansicht.
Demo-Daten installieren aus Legt eine Beispiel-Agentur „Brightline Studio“ als eigene SQLite-Datenquelle „Demo“ an (Inhalt siehe unten).

Das Einrichten mit Haken dauert ein paar Sekunden, die Seite zeigt solange eine Ladeanzeige. Schlägt eine der beiden Optionen fehl, bleibt dein Account trotzdem bestehen und du bist angemeldet – die Seite zeigt die Meldung und den Knopf Ohne weiter.

Die Demo-Daten gibt es nur bei der Einrichtung. Sie lassen sich später jederzeit entfernen: Datenquelle „Demo“ unter Datenquellen verwalten löschen (dazu die Gruppen Project team, Finance und Marketing, die Skripte, die Dokumenten-Vorlage Invoice und die Ordner der Mediathek, wenn du sie nicht brauchst).

Was die Demo-Daten enthalten

Eine kleine Digitalagentur mit zusammenhängenden, englischsprachigen Beispieldaten – Termine und Fristen liegen relativ zum Tag der Installation, sodass Kalender und Gantt sofort etwas zeigen:

  • Tabellen clients, people, projects, tasks, time_entries, invoices, invoice_items, meetings, wiki_pages, blog_posts sowie contacts (per CSV-Import angelegt) und services (per SQL-Import).
  • Alle Feldtypen: Text, Langtext (Markdown), Zahl, Dezimalzahl, Ja/Nein, Datum, Datum+Zeit, UUID, JSON, Auto-Nummer, Anhang, 1:n-Fremdschlüssel (auch selbstbezüglich), n:m-Links, Lookup, Rollup, Formel und Kind-Datensätze – dazu alle Anzeigeformate (Label, Tags, Datum, Währung, Datengröße, Dauer, E-Mail, Telefon, URL, Farbe, Button, Markdown).
  • Alle Ansichten: Grid mit Filter, Sortierung, Gruppierung und Summen, Kanban (Aufgaben-Board), Kalender (Meetings, Fristen), Gantt (Zeitplan mit Unteraufgaben, Abhängigkeiten und Meilensteinen; Projekt-Roadmap), Wiki (Firmen-Wiki), CMS (Blog, Team, Kunden) und Dokumentenansicht (Rechnungen).
  • Mediathek: Logos, Fotos und PDFs in virtuellen Ordnern, eine Datei mehrfach verwendet.
  • Automatisierung: ein öffentlicher Custom Endpoint GET /api/v1/scripts/demo/hello, ein angemeldeter GET /api/v1/scripts/demo/projects/:id/summary und ein Hook, der Aufgaben mit 100 % Fortschritt auf Done setzt; zwei gespeicherte SQL-Snippets.
  • Dokumenten-Vorlage Invoice für die Rechnungen.
  • Gruppen Project team, Finance und Marketing mit Tabellenrechten – aber keine zusätzlichen Benutzerkonten, keine API-Tokens und keine Webhooks.

Umgebungsvariablen für die Ersteinrichtung

Wird der erste Admin über ADMIN_EMAIL/ADMIN_PASSWORD angelegt, ersetzen zwei Variablen die Haken:

Variable Standard Bedeutung
INSTALL_MANUAL true Handbuch installieren
INSTALL_DEMO false Demo-Daten installieren

Beide wirken nur beim allerersten Start einer leeren Installation. Bestehende Installationen bleiben unverändert – auch das Handbuch wird dort weiterhin genau einmal angelegt und nach dem Löschen nicht wieder hergestellt.

Danach direkt weiter zu Die Oberfläche im Überblick.

Einrichtung absichern (SETUP_TOKEN)

Solange noch kein Konto existiert, kann jeder, der die Instanz im Browser erreicht, das erste Admin-Konto anlegen. Wer die Instanz öffentlich startet und die Einrichtung im Browser erledigen will, setzt vorher SETUP_TOKEN auf ein selbst gewähltes Geheimnis: Die Einrichtungsseite fragt es dann ab, ohne das richtige Token wird kein Konto angelegt. Über die API wird es als setup_token im Body oder im Header X-Setup-Token mitgeschickt. Ohne SETUP_TOKEN bleibt alles wie bisher. Beim Weg über ADMIN_EMAIL/ADMIN_PASSWORD ist es nicht nötig – das Konto existiert dann schon beim Start.